Hilfsaktion

Volksbank-Mitarbeiter verzichten auf ihre Geschenke

1000-Euro-Spende soll für gebrauchte Fahrräder für Flüchtlingsfamilien genutzt werden

1000 Euro für Flüchtlingshilfe: Ramona Dahms (von links), Gundula Brunken und Margrit Friedrich. Bild: Sascha Sebastian Rühl

Für einen guten Zweck haben die Mitarbeiter der Volksbank Ganderkesee-Hude ihre Firmen-Weihnachtsgeschenke gespendet. Margrit Friedrich von der Filiale in Hude übergab einen symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Gundula Brunken und Ramona Dahms von der Gemeinde Hude.

„Wir verzichten auf unsere Geschenke vom Arbeitgeber, weil wir denken, dass ein großes besser ist als viele kleine“, sagte Friedrich. Anstelle von kleinen Präsenten wie Tassen wollten die Mitarbeiter in diesem Jahr den Flüchtlingen in der Gemeinde helfen.

Gundula Brunken, Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde, freute sich sehr über die Unterstützung und wusste auch gleich, für was die weihnachtliche Spende genutzt werden könnte.

„Es sind gerade wieder viele Familien, auch mit kleinen Kindern, aus Syrien angekommen. Manche wohnen drei Kilometer vom Ortskern entfernt“, sagte Brunken. Es mangele an Fahrrädern. Diese würden von der Gemeinde gebraucht gekauft, einige bräuchten auch „Rikschas“, also Fahrradanhänger zum Kindertransport.

An diesem Donnerstag würden wieder 16 Menschen die Gemeinde erreichen. 173 Flüchtlinge leben derzeit in der Gemeinde Hude. Bis Ende Januar kommen weitere rund 45 Menschen im Zuge der aktuellen Verteilungsquote. Die neue Quote für das Jahr 2016 ist bereits bekannt: Laut Brunken besagt die neue Quote vom Landkreis, dass Hude im Laufe des Jahres 2016 zunächst weitere 120 Menschen zugewiesen bekommt. Allerdings sind laut Brunken schon einige Flüchtlinge aus Balkanländern im Laufe der Zeit freiwillig zurückgereist. Diese würden aber nicht wieder auf die Quote angerechnet.

Aktualisiert am 21.12.2015